WordCamp Cologne 2017

KÖLN 2017 – WORDCAMP IM BARCAMP-STYLE

Seit dem letzten WordCamp Köln ist schon ein Jahr vergangen. Also höchste Zeit für eine Neuauflage:

Für alle WordPress-Interessierten wird es am 17./18./19. November 2017 in Köln wieder ein WordCamp geben, im zweiten Jahr als echtes BarCamp. Das heißt, die Sessions werden am Veranstaltungstag vor Ort vorgeschlagen. Die Sessions mit den meisten Interessierten bekommen einen Slot, also Uhrzeit und Raum. So ist sicher gestellt, dass auch wirklich das läuft, was Euch interessiert. Wir freuen uns auf Euch! Jeder Teilnehmer kann eine Session zu einem interessanten Thema vorschlagen. Das kann ein Vortrag, eine Diskussion oder ein Workshop sein.

WordPress: „EWWW Image Optimizer“ – ein super Plugin zur Optimierung von Bilder

Bildoptimierung leicht gemacht

Jeder möchte seine Website optimieren und meint, der Techniker müsse ran und etwas dafür tun, dass die Ladegeschwindigkeit besser wird... dabei sind die Bilder oftmals nicht für die Anzeige im Web optimiert und verursachen lange Ladezeiten.

Immerhin unterstützt WordPress seit der Version 4.4 responsive Images (mit dem srcset und sizes Attribute im <img /> Tag). So lassen sich die passenden Bildgrößen anzeigen jedoch sind die Bilder nicht zwingend optimiert.

Als Profi würde man sicherlich die Bildoptimierung auf dem Rechner mit Photoshop und anderen Tools manuell durchführen, das bedeutet jedoch viel Arbeit und Zeit, die man vielleicht anderweitig nutzen möchte.

Deshalb stelle ich Ihnen in diesem Beitrag ein WordPress-Plugin vor, mit dem Sie ohne Aufwand optimierte Bilder generieren. Aber Achtung: wenn das Theme schlecht programmiert ist, dann ist das Plugin auch dagegen machtlos...

Typ, Maße, Kompression, Gewicht: Was sind denn die wichtigen Parameter bei Bildern?

Bildtypen: für uns zählen aktuell nur .jpg und .png

Nicht jedes Bild ist für das Web geeignet

Prinzipiell unterscheidet man Bildformate anhand der einhergehenden Kompression:

  • Keine Kompression
  • Verlustbehaftete Kompression
  • Verlustfreie Kompression

Nun schauen wir welche Bildformate überhaupt von den Browsern unterstützt werden (es gibt eine gute Matrix auf Wikipedia). Es gibt vier durchgängig unterstützte Typen, bzw. von den meist genutzten Browsern (das sind Chrome/Chromium, Firefox, Internet Explorer/Edge, Opera, Safari):

  • BMP (Bitmap)

    BMP (sowie TIFF) gehört tendenziell der Kategorie "Ohne Kompression" an, obwohl es Verfahren gibt, die Daten zu komprimieren, aber aus historischen Gründen, kaum bekannt ist bzw. selten eingesetzt wird. Interessant aber ist, dass BMP sich durch das ZIP Verfahren beispielsweise gut komprimieren lässt (im Vergleich zu JPEG/PNG beispielsweise).

  • GIF (Graphics Interchange Format)

    GIF ist wie PNG ein Format der verlustfreien Kompression, unterstützt allerdings nur 8bit Farbkodierung und ist daher nicht wirklich für Fotos geeignet. GIF unterstützt jedoch Animationen.

  • JPEG (Joint Photographic Experts Group)

    JPEG (Dateiendung .jpg oder .jpeg) ist ein Grafikformat mit verlustbehafteten Kompression. JPEG eignet sich entsprechend gut für Fotografien jedoch nicht für Screenshots mit Text oder Zeichnungen.

  • PNG (Portable Network Graphics)

    PNG ist ein Format für verlustfreie Kompression und ist zunächst für alle möglichen Nutzungen geeignet.

Ach, da wäre noch ein interessantes Format: SVG (Scalable Vector Graphics). SVG ist ein Vektor-Bildformat, verlustfrei und skalierbar. Es eignet sich allerdings ausschließlich für zweidimensionale Formen oder Buchstaben (ggf. Logos), nicht aber für Grafiken oder Fotos. Ich wollte SVG einfach mal erwähnt haben..

Beinahe vergessen: WebP. WebP ist ein recht neues Grafikformat für verlustbehaftete oder verlustfrei komprimierte Bilder. WebP wird allerdings noch nicht von allen verbreiteten Browsern unterstützt (u. nicht von Firefox, Safari oder Internet Explorer/Edge - hier gibt es eine gute Übersicht).

Wir gehen an der Stelle nicht tiefer in die Materie. Aus technischer Sicht gibt es 5 interessante Formate (BMP, GIF, JPEG, PNG und WebP), aber aus Gründen der Browser-Unterstützung, Kompression und Farbpalette berücksichtigen wir in diesem Artikel nur noch JPEG und PNG.

Bildgröße: es gibt keine Standard- oder Idealgröße in Pixel

Mit Bildgröße meine ich Bildmaße (Breite x Höhe) in Pixel und nicht wieviele KB oder MB ein Bild "wiegt".

Warum ist das Thema Bildmaße so kompliziert?

Weil es so viele verschiedene Endgeräte (Smartphone, Tablett, Desktop-Monitor) und unterschiedliche Bildschirmgrößen (aktuell alles Mögliche von ca. 4 bis grob 27 Zoll Diagonale) gibt und die Ladezeit eine große Rolle spielt. Wenn die Ladezeit keine Rolle spielen würde, könnte man immer die maximale Bildgröße nehmen - der Browser könnte dann die Bilder für einen Skalieren... aber so einfach ist es nun mal nicht 😉

Außerdem werden Bilder manchmal in voller Browser-Fenster Breite angezeigt, komplett, ohne abgeschnitten werden (dabei ist die Höhe variabel), manchmal soll die Höhe unabhängig von der Breite gleich bleiben, was bedeutet, dass das Bild abgeschnitten werden soll oder verzerrt wird. Oftmals sollen die Bilder prozentual zur verfügbaren Breite angezeigt werden... es gibt viele verschiedene Nutzungsszenarien, weshalb es keine eindeutige Antwort gibt oder weiteres Details zur Nutzung zu kennen.

Um das Thema noch zusätzlich zu verkomplizieren gibt es noch den Spezialfall Mac und Retina: ein Retina Bildschirm hat, vereinfacht erklärt, die doppelte Pixeldichte verglichen mit einem herkömmlichen Bildschirm - Kanten und Schriften werden deutlich feiner dargestellt. Um ein Bild Retina-optimiert darzustellen, muss es die doppelten Maße haben.

Weil man keine Standardantwort hat, heißt es aber noch lange nicht, dass es keine Anhaltspunkte gibt. Wir wollen hier also ein paar Nutzungsszenarien durchgehen und Entscheidungen zu Bildmaße treffen:

  1. Headerbild in voller Breite
  2. Fullscreen Coverbild
  3. Bild im Content-Bereich einer Seite

1. Headerbild in voller Breite

Hierbei handelt es sich um ein weit verbreitetes Szenario. Startseite, großes Bild über die ganze Fensterbreite. Oftmals werden hierfür Bilder bei Bilddatenbanken wie Fotolia oder iStock gekauft und natürlich sind die Preise u. a. abhängig von den Bildmaßen.

In diesem Fall wurde ein JPEG Bild mit 2.000px Breite und 1.060px Höhe genommen. Das Bild "wiegt" 262 kB.

2. Fullscreen Coverbild

Bilder, die das ganze sichtbare Fenster ausfüllen ist eine eher moderne Darstellungsform, wird aber dennoch recht häufig angetroffen. Das ist ganz klar eine Design-Variante, die das größte Bildformat benötigt, wenn man möchte, dass das Bild "immer" unverpixelt angezeigt wird, sprich möglichst nicht hochskaliert wird.

In diesem Beispiel hat das Bild die Maße 3.000 px mal 1.776 px und wiegt 1 MB.

3. Bild im Content-Bereich einer Seite

Das ist wahrscheinlich die häufigste Nutzung von Bildern auf Websites, in Blogs oder Produktseiten: es gibt Bild und Text, oftmals nebeneinander. In unserem Beispiel hat das Bild die Maße 1.600px x 900px und hat ein Gewicht von 330 kB. Würde das Bild in voller Größe eingebunden, und bei den 15 anderen Artikeln der Startseite, hätten wir ca. 4,5 MB Artikelbilder runterzuladen, egal ob mit dem Smartphone oder auf dem Desktop. So oder so ist es zuviel...

Aber WordPress schafft Abhilfe: es gibt eine Funktion, Theme-abhängig, mit der beim Hochladen von Bildern automatisch Thumbnails unterschiedlicher Größe generiert werden. Entsprechend wird dann eine kleinere Variante in den Artikel eingebunden, und wenn man seinen Besuchern das große Bild anzeigen möchte, kann man es verlinken, so dass es beim Klick auf das Bild angezeigt wird.

In diesem Beispiel ist das Thumbnail-Bild 380px x 280px groß und wiegt 34,8 kB.

Bilder für Retina Displays optimieren

Vorhin haben ich das Thema erwähnt: damit Bilder auf Retina-Displays gut aussehen, müssen Bilder mit der doppelten Anzahl Pixel verwendet werden. Diese Bilder sind natürlich deutlicher schwerer, daher wäre es nicht besonders günstig standardmäßig die größeren Bilder zu nutzen, nur damit diese Besucher (aktuell in der Unterzahl) befriedigt werden.

Es gibt ein nettes und kostenloses Plugin (es gibt auch eine kostenpflichtige Pro-Variante mit mehr Features) namens WP Retina 2x, das sich der Sache annimmt. Dabei werden beim Upload der Bilder fortan die 2x-Varianten automatisch generiert. Die Inhalte werden wie zuvor erstellt, nur dass im HTML-Code  (<img /> Tag) die Retina-Variante hinzugefügt wird, sodass der Browser des Retina-Besuchers die 2x-Bildvariante darstellt.

Kompression und Gewicht

Wer seine Bilder selbst bearbeitet merkt schnell, dass bei gleichen Bildmaßen, die Kompression einen erheblichen Einfluss auf das Gewicht des Bildes hat. Allerdings, wenn die Kompression zu groß ist, werden Artefakte sichtbar und das Bild ist nicht mehr schön...

Kompression

Gewichtsabnahmen um 50%-60% sind keine Seltenheit wenn man mit selbst aufgenommenen Bildern arbeitet, ohne eine nennenswerte Verschlechterung der Bildqualität zu erkennen (solange das Bild nicht gedruckt wird).

Gewicht

Auch hier ist die Benennung exakter Werte nicht möglich, es hängt u. a. auch davon ab was einem wichtig ist: sollte eine Seite besonders schön und hochwertige, große Bilder haben, oder soll die Seite besonders schnell laden und für Google optimiert sein. Im ersten Fall werden wir die Bilder wahrscheinlich nicht so arg komprimieren, im zweiten wird so viel optimiert wie es geht und sowieso, die Anzahl Bilder zudem auch reduziert.

Ohne konkreten Nachweis würde ich empfehlen Headerbilder nicht größer als 200 kB zu machen (z. B. 2.000 px breit) und Artikelbilder nicht größer als 50 kB (z. B. 600px breit). Je nach dem wie viele Bilder auf der Seite sind und für welche Zielgruppe die Website optimiert sein soll, kann durchaus das eine oder andere Bild schwerer sein... 

Einen ganz guten Eindruck, wie gut die Bilder sind bekommt man wenn man eine Website-Analyse macht, z. B. auf  www.webpagetest.org. Dazu gibt es in Kürze einen Artikel auf diesem Blog...

EWWW Image Optimizer: weniger ist mehr

Nach der Theorie folgt die Praxis. Im ersten Abschnitt gab es eine Art Grundkurs zu Bildern, nun erkläre ich wie das kostenlose Plugin EWWW Image Optimizer uns viel Arbeit abnehmen kann und dabei hilft die Ladezeit der Website zu optimieren.

Mit weniger ist mehr ist natürlich das Gewicht der Bilder gemeint, denn EWWW explodiert fast vor Einstellmöglichkeiten...

Grundeinstellungen

Zunächst gibt es eine Option Cloud Optimierung API Key. Mit der Lizenzierung eines kostenpflichtigen Tarifs erwirbt man die Nutzung des Cloud-Services von EWWW. Somit werden die Bildoptimierungen nicht auf dem Server selbst durchgeführt, sondern auf der EWWW-Cloud. Wenn man viele Bilder in vielen Formaten hat und zahlreiche Optimierungen vornehmen möchte, kann dies eine nützliche Option sein. Die Kosten sind übersichtlich, Pre-Paid ab $9 für 3.000 Bilder. Weitere Informationen zu den Tarifen finden Sie hier.

Die Option Metadaten entfernen ist sehr interessant. Die Metadaten von Bildern sind u. a. EXIF (Exchangeable Image File Format) Informationen - oft Daten die die aufnehmende Kamera in das Bild speichert - und andere für die Darstellung im Web nicht wichtige Daten.

Die Optionen Optimierungsgrad der verschiedenen Bildtypen sind in der kostenlosen Variante etwas eingeschränkt. Standardmäßig ist für JPEG und PNG eine verlustfreie Kompression voreingestellt (änderbar auf keine Kompression bei JPEG und verlustbehaftete Kompression bei PNG).

Erweiterte Einstellungen

In diesem Bereich kann man die JPEG Qualität verändern für Bearbeitungs- und Skalierungsaktionen (PNG -> JPEG oder JPEG -> WebP). Sie können gerne mit dem Wert experimentieren.

Die anderen Option im Bereich Erweitert sind ansonsten weniger interessant in Bezug auf die Bilder selbst, es geht mehr um Ressourcen und Ordner für Bilddateien und andere im Normalfall nicht allzu wichtige Details.

Skalierungsoptionen

Hier wird es wieder interessant: sollen Bilder, die in die WordPress Mediathek hochgeladen werden skaliert werden und wenn ja, welche sind die maximalen Abmessungen? Genauso lassen sich auch bestehende Bilder skalieren.

Die Optimierung sowie die Deaktivierung der Generierung von spezifische Bildgrößen lässt sich hier einstellen - es ist ziemlich sicher, dass die Liste der Bildgrößen bei Ihnen eine andere ist, also seien Sie darüber nicht überrascht...

Konvertierungsoptionen

Hier gibt es Einstellungen um beispielsweise JPEG-Bilder zu PNG, PNG zu JPEG zu konvertieren, oder GIF zu PNG. Meines Erachtens ist es besser gleich beim Hochladen darauf zu achten, welches Bildformat man verwendet. Es kann schnell zu Problemen führen, wenn die veränderten Bild-URLs nicht übernommen werden (z. B. wenn in einem Theme eine Bild-URL fest im Template geschrieben wurde). Auch ist das Konvertieren rechenintensiv und kann zu Performance-Einbußen führen und somit die Ladezeit der Seiten für Besucher verschlechtern.

WebP Einstellungen

WebP wurde als Alternative zu älteren JPEG Implementierungen aufgestellt und soll bis zu 30% kleinere Dateien bei gleicher Bildqualität erzeugen.

WebP wird allerdings noch nicht durchgängig unterstützt weshalb ich davon abraten würde, den Fokus darauf zu setzen.

WordPress: Artikel oder Seiten mit Facebook oder Twitter teilen – Datenschutz konform

Früher fand man die Share Buttons ausschließlich in Blogs, unterhalb der einzelnen Beiträgen; inzwischen sind sie auch auf vielen Unternehmensseiten zu sehen. Mit den Share Buttons möchte man die Besucher der Homepage animieren ihren Netzwerken mitzuteilen dass sie einen Beitrag interessant finden (Like) oder diesen sogar empfehlen - dabei wird der Artikel (Titel, Einleitung und Bild) in den eigenen Feed gepostet, sodass alle "Freunde" oder "Follower" darüber informiert werden.

Wie funktioniert das, bzw. was muss man als Website Betreiber machen um diese Funktionalität bereitzustellen?

So funktioniert das Teilen (in den meisten Fällen)

Die meisten Share Buttons, die eingesetzt werden, werden schon aktiv, wenn ein Besucher die Seite aufruft auf der sie platziert wurden - dabei verraten sie, dass die Seite von einer IP geladen wurde inkl. Uhrzeit und aber auch Daten wie Browser, Gerät und Auflösung. Ist man zufällig parallel in dem Netzwerk eingeloggt, kann der Social Network Betreiber schon zu diesem Zeitpunk den Besucher identifizieren und die gesammelten Daten (für Werbezwecke) nutzen.

Besucher werden ohne ihr Wissen verfolgt

Nach deutschem Datenschutz ist es nicht erlaubt, die Daten eines Benutzer an Dritte weiterzugeben, ohne diesen darüber zu informieren. Das ist jedoch was sooft geschieht. Die Informationen über die Integration von sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter werden meist auf der Impressum-Seite hinterlegt - diese Seite ist allerdings selten die Einstiegsseite. Außerdem muss man auch informiert werden BEVOR die Daten an Dritte weitergegeben werden...

Unabhängig von Datenschutzverordnungen oder -gesetzen: es ist eigentlich selbstverständlich die Daten seiner Gäste nicht heimlich an Dritte weiterzugeben, man sollte grundsätzlich dafür sorgen, dass die Daten privat bleiben.

Kleine Geschichte am Rande: vor einigen Jahren (2011) geriet Google mit einem Hamburger Datenschutzbeauftragten in Streit bzgl. der Integration von Google Analytics in Websites. Viele Websites nutzen diesen "kostenlosen" Dienst von Google, um die Besucheraktivitäten zu analysieren. Dabei werden bei jedem Seitenaufruf  Daten zum Besucher an Google geschickt (IP Adresse, Gerät, Browser, aufgerufene Seite, etc.). Der Datenschutzbeauftragte drohte damit alle Website-Betreiber abzumahnen, die Google Analytics auf ihrer Homepage integrieren. Es kam nicht dazu, Google machte einige Änderungen an seiner Integration, so dass die übermittelten Daten anonymisiert werden. Mein Kommentar hierzu: nutzt doch einfach Piwik.

Mit Shariff Datenschutz konform teilen

Für WordPress Websites gibt es eine kostenlose Erweiterung namens Shariff Wrapper um verschiedene "Teilen mit" Buttons zu integrieren. Shariff unterstützt u. a. folgende Netzwerke: Facebook, Twitter, Google+, Pinterest, Linkedin, Xing - insgesamt sind es 22.

Besonders interessant ist das Plugin, weil es nicht nur durch direkte Einstellungen, die Buttons und die Platzierung regelt, sondern auch mit Shortcodes individuell positioniert werden können. Und auch für Theme-Entwickler ist was dabei: die Funktion do_shortcode() gibt die Möglichkeit noch individuellere Integrationen zu machen.

Warum ist Shariff Datenschutz konform

Anders als bei den meisten "Teilen"-Integrationen, werden beim Seitenaufruf zunächst keine Daten an Dritte weitergegeben. Erst beim Klick auf das entsprechende Bildchen wird die Funktionalität (per Javascript) aktiviert. So einfach ist das!

Installation und Einrichtung von Shariff

Schritt 1

Einfacher geht es fast nicht:

  • Installieren von Shariff Wrapper und
  • das Plugin dann aktivieren.

Um die Konfiguration vorzunehmen, in die linke Sidebar auf Einstellungen > Shariff klicken.

Schritt 2: Basiseinstellungen

Hier geben wir an, welche Dienste und in welcher Reihenfolge sie angezeigt werden sollen. Die einzelnen Netzwerke werden mit Pipe (|) getrennt. Die anderen Optionen auf dieser Seite behandeln die Seiten/Element und die Position der Anzeige. Gelistet werden alle Standard und Custom Post Types.

Als Beispiel nach allen Beiträgen: das bewirkt, dass auf der Beitrags-Einzelseite, unterhalb des Textes, die Leiste mit den Share-Buttons angezeigt wird.

Wir haken also alle für uns in Frage kommende Elemente. In dem Screenshot sind Post Types gelistet, die sonst keiner so hat, daher sollten Sie nicht versuchen 1:1 die Ansicht zu haben wie in der Abbildung.

Bezüglich der Verbergung der Buttons in passwortgeschützten Beiträgen oder außerhalb der Hauptschleife, müssen Sie selbst entscheiden. Zur Info: das Teilen einer passwortgeschützten Seite wird sowieso nicht funktionieren bzw. nichts bringen, außer die Besucher haben das Passwort.

Schritt 3: Design der Buttons

Hier gehen wir nicht alle Optionen im Detail durch, lediglich die (wahrscheinlich) wichtigsten:

  • Design der Shariff-Buttons: zur Auswahl stehen 5 Button-Typen, mit oder ohne Zähler, eckig oder rund, farbig, weiß oder in grautönen
  • Button-Größe: klein, mittel oder groß
  • Strecke die Buttons horizontal auf volle Breite: ja/nein Auswahl - geschmackssache
  • Ordne die Shariff-Buttons vertikal an: standardmäßig sind die Buttons nebeneinander gereiht, sie können auch übereinander gestapelt werden. Achtung, wenn die Option "strecken" genutzt wird, sieht es ggf. nicht mehr so schön aus...
  • Ausrichtung der Shariff-Buttons (im Widget): links, rechts oder zentriert. Shariff unterscheidet ob die Buttons in einer Seite/Beitrag angezeigt werden oder innerhalb eines Widgets, daher beide Optionen.

Ganz nett sind auch diese Optionen:

  • Überschrift über allen Shariff-Buttons: kurze Einleitung, um die Buttons zu erklären bzw. visuell zu stärken
  • Buttons verstecken, bis die Seite vollständig geladen wurde: das ist ganz sinnvoll, um zu verhindern, dass beim Seitenaufbau Elemente hin und her springen
  • Öffne Links in einem Popup (erfordert JavaScript): würde ich persönlich nicht nutzen, aber es geht...

Hier kann auch die Sprache ausgewählt werden, obwohl es mit dem Design eigentlich nicht viel zu tun hat, vielleicht rutscht die Einstellung irgendwann in den Bereich Basiseinstellungen...

 

Schritt 4 und 5: Statistiken - Shares zählen

Schritt 4, Erweitert überspringen wir...

Der Bereich Statistik ist interessant wenn man vorhat mitzuteilen wie oft ein Beitrag oder eine Seite geteilt wurde.

  • Aktiviere die Statistik: hier muss man den Haken setzen, um den Zähler überhaupt zu aktivieren.
  • Zeige Zähler (Share Counts) auf den Buttons: wie auf dem Reiter Design zu sehen, werden die Counts auf dem Button dargestellt.
  • Verstecke Zähler (Share Counts) wenn sie null sind: ganz praktisch, um zu verbergen, dass der Beitrag niemanden dazu animiert hat, ihn zu teilen

Einstellungen zu Facebook: hier ist es etwas aufwändiger! Es muss eine Facebook App erstellt werden. Anschließend kann man die ID und den Secret von dort kopieren und hier einsetzen.

  • Facebook App ID: eine Zahlenkombination
  • Facebook App Secret: eine lange Zahlen und Buchstaben Kombination

So in etwa erstellen wir eine Facebook App

Man meldet sich hier an: https://developers.facebook.com. Natürlich muss man Facebook-Zugangsdaten haben, sonst muss man sich registrieren.

  • Eine neue App erstellen
  • Anzeigename + kontakt email -> App-ID erstellen
  • Sicherheitskontrolle (Captcha)
  • Einstellungen: Kategorie auswählen, Plattform hinzufügen -> Website -> URL eingeben (ohne Slash am Ende) (speichern)
  • App Review öffentlich machen und bestätigen
  • Codes kopieren und in Shariff einfügen

Andere Einstellungen und Informationen

Es gibt 3 weitere Reiter zu Shariff: Hilfe, Status und Ranking. Hilfe und Status sind zunächst nur interessant wenn, etwas nicht funktioniert oder Sie die Einstellung nicht genau hinbekommen wie Sie es gerne hätten. Im Bereich Ranking werden die Beiträge und Seiten gelistet nach Anzahl Shares, sofern die Statistik Option eingeschaltet wurde.

Individueller Einsatz von Shariff mit Shortcodes

Es kann sein, das man die Share-Buttons ganz woanders platzieren möchte, wie das Plugin zur Auswahl bietet. In diesem Fall, kann man die ganzen Checkboxen im Bereich Basiseinstellungen aushaken (damit die Buttons standardmäßig nirgends angezeigt werden) und mit einem Shortcode an die Stelle platzieren die man möchte. Ein Shortcode bietet die Möglichkeit das Ergebnis einer Funktion in dem Textbereich eines Beitrags oder einer Seite zu platzieren. Bei Shariff sieht es z. B. so aus:
[shariff theme="round" buttonsize="small" align="flex-end" services="facebook|twitter"]
Die genauen Attribute lassen sich von der Hilfe-Seite der Shariff Einstellungen entnehmen.

WordPress: Kontaktformulare erstellen mit optionaler Kopie für Absender

Mailto oder Kontaktformular - oft ist das die Frage

Soll ich für die Kontaktseite meiner Homepage ein schickes Kontaktformular anbieten oder doch nur eine Mailadresse, die der Besucher anklicken kann, um das lokal installierte Mailprogramm aufzurufen? Für die Beantwortung der Frage stellt man sich in die Position des Besuchers: was mag man mehr? Welche Erfahrungen hat man bisher gemacht?

Mailto - Web 1.0

Mailto steht für den Parameter des href-Attributs im Anchor-Tag <a href="mailto:mail@domain.tld">Mailadresse</a> mit dem der Browser angewiesen wird, den Standard Mailclient aufzurufen und das To: Feld mit der angegebenen Adresse vorauszufüllen. Es ist sogar möglich weitere Felder vorzudefinieren wie zum Beispiel die Betreffzeile oder sogar Text für den Inhalt der Mail.
Beispiel: <a href="mailto:mail@domain.tld?subject=Dies%20ist%20der%Betreff&body=Mailinhalt">Mailadresse mit vorausgefüllten Felder</a>. Weil in dem href-Bereich Leer- und andere Sonderzeichen nicht erlaubt sind, müssen diese mit HEX-Codes (%20) ersetzt werden.
Was man da alles machen klingt super, aber es gibt auch Kritik bzw. Probleme:

  • Wenn kein Mailprogramm auf dem Gerät installiert ist, passiert nichts (ggf. wird der Browser geöffnet, wenn man z. B. Gmail Nutzer ist). Immerhin kann man die Adresse aufschreiben und zu einem späteren Zeitpunkt eine Nachricht schicken.
  • Bösartige Crawler scannen alle Seiten von Websites nach Mailadressen und nutzen diese dann um Spam zu schicken (an die Adresse, oder als Absender). Das stimmt zwar, aber oftmals wird eh nur die info@-Mailadresse angegeben und diese Mailadresse wird so oder so von Spammern benutzt, da sie in den meisten Fällen einfach existiert.
  • Möchte man von Personen, bestimmte Informationen etwa für eine weitere Kontaktaufnahme oder sicherstellen, dass die Person Kunde ist, kommt man mit dem Mailto-Link nicht besonders weit.

Kontaktformular 1.0

Kontaktformulare gibt es nicht erst seit gestern. Die Qualität der Formulare hat sich aber im Durchschnitt deutlich verbessert, wohl deshalb, dass immer mehr Website-Betreiber ein CMS nutzen (die meisten WordPress) und dabei Erweiterungen einsetzen, die nur diese eine Funktion beherrschen, diese aber sehr gut.

Aber zurück zu den alten Formularen: oftmals waren diese nicht nur Buggy und ohne Validierung (man konnte sie ggf. sogar leer abschicken) weshalb man schon Zweifel hegte, dass die Nachrichten jemanden erreichen. Hinzu kam, dass der Absender selten eine Kopie seiner Nachricht erhalten hat, sodass ggf. wichtige Informationen für eine spätere Kommunikation einfach gefehlt haben.

Nutzerfreundliche Kontaktformulare mit Gravity Forms erstellen

Für WordPress gibt es zahlreiche Formular-Plugins, darunter auch kostenfreie wie Contact Form 7. Contact Form 7 ist sehr populär (mehrere Millionen aktive Installationen) und vertrauenswürdig.

Wir werden das Beispiel-Kontaktformular aber mit Gravity Forms erstellen, ein besonders ergonomisches Formular-Plugin, allerdings kostenpflichtig. Ich erwähne hier vielleicht mal, dass die Nutzung von Gravity Forms in den Managed WordPress Hosting Tarifen von SaaS Web kostenfrei ist.

Was können moderne Formulare...

.. oder was sollten sie können.

Zunächst für die Anwenderseite:

  • Responsive Layout, das Formular soll auf allen Endgeräten nutzbar sein
  • Klar beschriftete Felder, auch ob Pflichtfeld oder optional
  • Speicherung von bereits eingegebenen Daten bei Validierung, ggf. dynamische Validierung ohne Möglichkeit, das Formular abzuschicken bevor die benötigten Felder alle korrekt ausgefüllt wurden

Für die Barrierefreundlichkeit könnte man sich noch wünschen, dass:

  • Die einzelnen Formularfelder sollten in der richtigen Reihenfolge per Tab angesteuert werden
  • Die Felder sollten mit den wichtigen Attributen beschrieben werden, die z. B. Screenreader

Nun aus der Betreiberseite:

  • Einfache Erstellung des Formulars, z. B.
    • Felder mit vorgefertigten Funktionen zur Auswahl (Text, E-Mail, Telefon, Mehrfach-Auswahl...) und entsprechender Validierung
    • Validierung individuell anpassen, z. B. Pflichtfeld ja/nein
    • Konditionallogik: bestimmtes Feld anzeigen, wenn ein anderes ausgefüllt/angehakt wird
    • Felder per Drag & Drop zusammenstellen
  • Formulardaten an Betreiber oder weitere Personen schicken
  • Absender nach Abschicken der Daten über erfolgreichen Versand informieren, eventuell auf eine bestimmte Seite weiterleiten
  • Absender die Möglichkeit geben, eine Kopie der eingegebenen Daten zu erhalten

Für Designer und Admins ganz praktisch:

  • Formularfelder können mit selbstdefinierten CSS-Klassen erweitert werden
  • Optionale Honeypot- oder Captcha-Funktion

Formular Grundstruktur erstellen

Nach der Installation von Gravity Forms, kann man ein erstes Formular erstellen - dafür muss lediglich ein Name vergeben werden. Anschließend kann man die Felder bestimmen.

  • Schritt 1: wir erstellen eine Checkbox, die der Nutzer anhaken kann, falls er die Kopie per E-Mail bekommen möchte
  • Schritt 2: wir erstellen die Benachrichtigung inklusive der Logik, dass diese nur geschickt wird, wenn das Feld angehakt wurde

Option einbauen um als Absender Kopie der Daten zu erhalten

Schritt 1 wird einfach in der Formularerstellungsseite durchgeführt. Checkbox-Feld von rechts an die gewünschte Stelle mit der Maus schieben. Auch können wir die Checkbox als Default anhaken.

Für den zweiten Schritt muss man die Option "Einstellungen" > "Benachrichtigung" innerhalb des ausgewählten Formulars anklicken. Hier haben wir folgende Einstellungen vorgenommen:

  • Name: es ist ein Pflichtfeld, aber eigentlich unwichtig
  • Senden an festgelegt: "Wähle Feld aus" > "E-Mail" aus dem Dropdown-Feld ausgewähl; wenn Sie das E-Mail Feld anders benannt haben, tauch in der Auswahlliste natürlich ein anderer Name auf. Bitte beachten Sie, dass das E-Mail Feld auch ein Pflichtfeld ist, sonst funktioniert es natürlich nicht...
  • Von-Name: das sieht der Nutzer des Formulars als Absender der E-Mail
  • Absender E-Mail: kann geändert werden; habe ich so gelassen wie voreingestellt
  • Betreff: das ist die Betreffzeile der E-Mail
  • Nachricht: hier gibt es die Möglichkeit die ausgefüllten Felder als Funktion einzufügen. Dazu klicken Sie auf das Symbol rechts neben visuellen Editor. Sie können natürlich auch eine persönliche Begrüßung einbauen oder anderen Text hinzufügen.
  • Bedingte Logik: Häkchen um die Logik zu aktivieren. Anschließend, das Feld auswählen, welches als Kondition dienen soll und welcher Zustand erfüllt sein soll

So einfach geht's mit Gravity Forms

Prinzipiell kann man sich die Auswahlmöglichkeit für den Versand der eingegebenen Daten an den Absender auch sparen und immer eine Mail schicken.. aber gerade Personen, die in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen gemacht haben, könnten so darauf aufmerksam gemacht werden, dass es passieren wird.

Um die ganz oben angefangene Diskussion abzuschließen: warum nicht beides anbieten? Die Mailadresse anzeigen und ein Formular anzeigen.. dann kann ein Besucher selbst entscheiden und wird das nutzen, was ihm am Besten liegt.

WordPress: individuelle Layouts mit dem SiteOrigin Page Builder

WordPress braucht Erweiterungen

Ein bisschen Background

WordPress war vor einigen Jahren noch ein einfaches Blogsystem, daher waren komplexe Layouts für Seiten und Artikel nicht wirklich von Bedeutung. WordPress ist inzwischen aber das verbreiteste System für die Erstellung von privaten und geschäftlichen Websites, sogar von Online-Shops.

WordPress bietet daher standardmäßig immer nur ein Inhaltsfeld pro Seite oder Artikel, den man mit dem visuellen Editor bearbeiten kann. Darin lassen sich bekannterweise auch Medien integrieren, beispielsweise Bilder oder Videos. Ergänzend dazu können Shortcodes verwendet werden um andere Inhalte, etwa von anderen Plugins erstellte, in den Content-Bereich zu platzieren.

SiteOrgin ist DIE Erweiterung

Kostenlos aber wertvoll

SiteOrigin ist ein Page Builder Plugin, das die Funktionalität von WordPress im Bereich der Inhaltsverwaltung (extrem) erweitert. Mit dem Page Builder lassen sich im Prinzip Theme-unabhängig, soweit das Theme den Nutzer nicht schon zwangsbeglückt, beliebige Inhalte einfügen und Inhaltsstrukturen erstellen. Wichtig zu wissen ist, dass SiteOrigin eine Struktur erstellt, die sich responsive verhält - sofern die Widgets mitspielen (die Widgets aus dem Bundle sind alle responsive).

Es gibt eine Premium Erweiterung für den SiteOrigin Page Builder, mit der zusätzliche Widgets zur bestehenden Auswahl hinzugefügt werden können. Ehrlich gesagt kommt aber ohne "Premium" aber sehr gut aus.

Individuelle Struktur erstellen

Einmal installiert und aktiviert, bietet WordPress neben dem visuellen und dem Text-Editor einen Tab, "Page Builder". Im Page Builder Modus ändert sich der Editor komplett. Es kann nicht mehr direkt Text eingegeben werden, sondern man muss zuerst die Inhaltsstruktur vorgeben: dazu erstellt man Zeilen, die in Spalten aufgeteilt werden können. Zu jedem erstellten Bereich kann man ein oder mehrere Widgets einfügen - die Widgets sind dann letztendlich die tatsächlichen Inhalte.

Interessant ist auch die Möglichkeit den Page Builder selbst zu verschachteln: der Page Builder lässt sich als Widget einfügen und darin kann man eine neue Struktur erstellen.

Inhalte werden via Widgets eingefügt

Mit dem Page Builder lassen sich beliebige Widgets einfügen also auch die, die mit WordPress bereits, oder solche die von installierten Plugins zur Verfügung gestellt werden. Besonders interessant sind die Widget-Plugins, die man sich zusätzlich installieren kann, z. B. vom SiteOrigin Widgets Bundle. Wenn man Effekte mag, gibt es auch Erweiterungen für Spezialeffekte wie z. B. mit dem Plugin SO Page Builder Animate.

Inhalte über die volle Bildschirmbreite anzeigen

In der Strukturübersicht lassen sich für jede Zeile individuelle Einstellungen setzen - praktisch ist zum Beispiel eine Row ID (CSS ID für die Zeile), wenn man sich mit CSS auskennt - und somit das Seitenlayout für sein Projekt pixelgenau definieren. Eine besondere Einstellung in der Sektion "Layout" ist die Option "Gesamte Breite". Damit lässt sich die Zeile über die gesamte Bildschirmbreite strecken. Die Inhalte bleiben jedoch mit den anderen bündig (meist ist der Inhaltsbereich ein zentrierter Bereich im Browserfenster); wird die Option "Gesamte Breite gestreckt" genommen, wird auch der Inhalt über die gesamte Bildschirmbreite gestreckt - diese Option wird meist für Slider oder Headerbilder genutzt.

Etwas Fine Tuning

Die Grundstruktur einmal angelegt, die Inhalte via Widgets eingefügt, ist eigentlich alles gut. Es gibt jedoch noch Stellschrauben mit denen sich verschiedene Parameter individuell drehen lassen. Ein wichtiger Punkt wären die Breakpoints - die Breite des Browsers in Pixel zu der, die Spalten "zusammenfließen", um beispielsweise zweispaltige Inhalte mobil einspaltig anzuzeigen.

SiteOrigin im Vergleich zu anderen Page Builder

Natürlich gibt es nicht nur den Page Builder von SiteOrigin. Hier sind weitere gelistet:

  • Divi Builder, Elegant Themes (kostenpflichtig).
  • Elementor, Elementor (Freemium)
  • Virtual Composer, WP Bakery (kostenpflichtig)

Diese Page Builder gehören mit Sicherheit zu den Verbreitetsten, es gibt aber noch andere... Jeder Page Builder hat seine eigene UI, seine eigenen Funktionen, die der eine oder andere Nutzer besonders schätzt. Meines Erachtens hat aber der Page Builder von SiteOrigin einen entscheidenden Vorteil: die Inhaltselemente, die man in die selbst geschaffenen Content-Blöcken hinzufügt sind Widgets, ganz normale Widgets. Somit ist die Flexibilität besonders groß und die Erweiterbarkeit quasi unbegrenzt.

WordPress: PDF aus Formulardaten generieren kinderleicht

Beispiel: online SEPA-Lastschriftmandat erteilen

Es gibt sicherlich viele Gründe aus einem vom Benutzer ausgefüllten Formular ein PDF Dokument zu erstellen, das dieser nach dem Absenden runterladen kann. In diesem Artikel werden wir zusammen eine Seite erstellen, zu der ein Geschäftskunde sich anmelden kann und uns das Mandat erteilen kann, künftige Beträge per Lastschrift einzuziehen.

Achtung: diese fiktive Anleitung ist nicht dazu gedacht, 1:1 abgekupfert zu werden; sie dient lediglich als Inspiration für eigene Prozesse.

Die verschiedenen Bausteine: was müssen wir machen?

Geplanter Ablauf: der Kunde besucht die vorgegebene Website, z. B. https://sepa-mandat.meine-website.tld und gibt dort ein Passwort ein, um auf die gewünschte Seite zu gelangen. Dort findet er alle notwendigen Informationen und ein Formular, um sein Mandat zu erteilen. Er soll im Anschluss die eingegebenen Daten als PDF runterladen können. Wir als Betreiber möchten informiert werden, dass der Kunde das Formular ausgefüllt hat und die Daten speichern (insbesondere Datum der Erteilung da beispielsweise für Online Banking für Lastschrift Erstellung benötigt).

Für dieses kleine Projekt werden wir Folgendes umsetzen:

  • Mini WordPress Website (1 Seite) erstellen mit Informationen zu SEPA und Formular
  • Formular mit Gravity Forms erstellen
  • Formular- und PDF-Einstellungen vornehmen

Wir nutzen Gravity Forms, weil es ein wirklich einfach zu nutzendes Plugin ist. Es ist zwar kostenpflichtig, jedoch für SaaS Web Kunden kostenfrei in den Managed WordPress Hosting Paketen nutzbar. Mit Gravity Forms lassen sich Formulare - auch komplexe - per Drag & Drop erstellen. Ich möchte nicht unerwähnt lassen, dass es auch kostenfreie Formular-Plugins gibt wie z. B. Contact Form 7.

WordPress Seite einrichten und möglich einfaches Theme nutzen

Ich gehe davon aus, dass die Einrichtung einer WordPress Website kein Problem ist - sonst können Sie auch gerne die Agentur des Vertrauens fragen 😉

Hier geht es nicht um die nahtlose Integration in eine bestehende Website bzw. Übernahme der Corporate Identity. Dafür sind weitere Schritte notwendig, jedoch abhängig von der bereits eingesetzten Technologie...

Die Startseite wird als statische Seite gesetzt (Einstellungen > Lesen > Startseite zeigt: statische Seite - Beitragsseite lassen wir leer) und bearbeitet. Den Passwortschutz setzen wir schon mal gleich: rechts im Bereich "Sichtbarkeit", den Punkt Passwortgeschützt auswählen, und ein Passwort festlegen. Gleich mal aktualisieren/veröffentlichen, dann ist diese Einstellung schon mal festgelegt.

Schneller am Ziel mit SiteOrigin Page Builder

Ich benutze gerne den (kostenlosen) Page Builder von SiteOrigin, weil er schlicht ist und dennoch sehr individuelle Layouts ermöglicht. Außerdem integriert er sich bestens in allen möglichen Themes und bestehenden WordPress Installationen. Füttern tun man ihn mit Widgets, weshalb sich auch wunderbar Plugins nutzen lassen können, die nicht zwingend für SiteOrigin entwickelt wurden.

Für unser Projekt erstelle ich 2 Zeilen, die erste um eine einfache Einleitung für den Kunden anzuzeigen, die andere mit den tatsächlichen Inhalten. Die zweite Zeile wird in 2 Spalten geteilt, die linke mit dem Formular und die rechte mit unseren Firmeninformationen.

Um das Formular in der linken Spalte anzuzeigen habe ich 2 Optionen: entweder ich nutze das Gravity Forms widget oder schreibe den Shortcode in ein Editor Widget. Ich habe mich für die zweite Option entschieden. So oder so, wir müssen nun ein Formular erstellen.

Formular mit Gravity Forms in 5 Minuten erstellen

Per Drag & Drop erstellen wir also unser Formular: Firma, Vor- und Nachname, Adresse, IBAN, SWIFT/BIC und Name des Kreditinstituts. Um eine IBAN auch semantisch zu prüfen, gibt es auch eine Extension: Gravity Forms IBAN (kostenfrei - zwar nach aktuellem Stand schon lange nicht mehr aktualisiert, aber noch einwandfrei funktionsfähig). Das Plugin erstellt ein Feld des Typs IBAN, dagegen wird die Nutzereingabe geprüft. Nachdem das Formular fertig eingerichtet ist, wird der Shortcode in das Editor Widget eingefügt:
[gravityform id=1 title=false description=false ajax=true]

PDF Download mit Gravity PDF

Neben der Felder, die in dem Bestätigungstext wieder ausgegeben werden sollen, erstellen wir einen Link, den der Nutzer anklicken kann:
<a class="pdf-download-button" href="https://sepa-mandat.meine-website.tld/?gf_pdf=1&fid={form_id}&lid={entry_id}&template=default-template.php&download=1">DOWNLOAD PDF</a>
Weshalb der Link so auszusehen hat entnimmt man aus den PDF-Einstellungen des erstellten Formulars (Formular > Einstellungen > PDF).

Viele Einstellmöglichkeiten mit Gravity Forms PDF

In diesem Beispiel sind wir den schnellen Weg gegangen: keine Sondereinstellungen, keine Komplikationen. Es gibt mit dem PDF Plugin zahlreiche Optionen, um das PDF zu formatieren und stylen etc. Dazu lesen Sie sich lieber selbst die Dokumentation durch: https://gravitypdf.com/documentation/v4/five-minute-install/.

 

Mit SaaS Web Gravity Forms kostenfrei nutzen

Wie bereits in dem Artikel erwähnt, bieten wir unseren Kunden die kostenfreie Nutzung von Gravity Forms an. Neben Gravity Forms können Sie auch andere lizenzpflichtige Plugins kostenfrei einsetzen, etwa: WPML (Plugin für Mehrsprachigkeit), SearchWP (überarbeitete Suchfunktion für WordPress) oder Newsletter Pro (u. a. WooCommerce Integration für Newsletter). Hier finden Sie unsere WordPress Angebote: https://www.saasweb.net/de/managed-hosting/wordpress.

WordPress: Multilinguale Websites mit WPML einfach gemacht

Nicht selten werden Websites in verschiedenen Sprachen angeboten. Das was simpel und selbstverständlich erscheint, ist tatsächlich komplizierter, vor allem, wenn man nicht die richtigen Werkzeuge nutzt.

Was gilt es denn in Bezug auf Mehrsprachigkeit zu beachten?

  • Möchte ich eine 1:1 Übersetzung haben, sprich jede einzelne Seite wird auch in einer anderen Sprache übersetzt?
  • Sollen die anderen Sprachen für äquivalente Inhalte eigene URLs haben? Sollen eventuell unterschiedliche Sprachen sogar eigene Domains nutzen?<(li>
  • Benötige ich einen Sprachumschalter? Leitet dieser auch direkt zu der entsprechenden andersprachigen Seite oder immer zur Startseite der ausgewählten Sprache? Gibt es eine automatische Sprachauswahl anhand der eingestellten Sprache im Browser des Besuchers?
  • Gibt es ein Suchfeld? Sollen nur Suchergebnisse der aktuellen Sprache ausgegeben werden?
  • Wird der Quelltext entsprechend der Sprache auch für Suchmaschinen markiert?
  • Sollen unterschiedliche Teams die verschiedenen Sprachen bearbeiten?

WordPress und Multilang

Zunächst sollte man wissen, dass WordPress nativ keine Mehrsprachigkeit beherrscht - zumindest nicht direkt.
Über den Umweg des Multisite Modes (Network), lassen sich mehr oder minder unabhängige Sub-Sites erstellen, die dazu genutzt werden können um Sprachvarianten abzubilden. Dazu aber später mehr.
WordPress wird erst durch Plugins zu einem Multilang-CMS: da gibt es um einige (bekannte) zu nennen: WPML (kostenpflichtig), Polylang (freemium) oder MultilingualPress (kostenpflichtig).

Multilang mit Hand und Fuß

Rein theoretisch ließe sich eine Multilinguale Website auch ohne Plugins realisieren - mit etwas Programmieraufwand: die Sprachvarianten werden als Hauptseiten angelegt, z. B. de und fr, darunter werden die jeweiligen Seiten der Sprachvarianten angelegt und der Content in der jeweiligen Sprache geschrieben. Damit aber bei der Auswahl /de ein deutsches Menü erscheint und bei /fr ein französisches, müssen die für die unterschiedlichen Seitenbäume andere Templates genutzt werden (bzw. eine Weiche einbauen reicht). Die unterschiedlichen Templates ermöglichen Quelltext mit HTML-Sprachindikatoren (wo man sonst mit WordPress-Mitteln nicht hinkommt)  zu versetzen bzw. sprachspezifische Menüs anzuzeigen. Um Widget-Bereiche braucht man sich nicht im Template gesondert zu kümmern, diese lassen sich im Backend z. B. mit Plugins wie z. B. Content Aware Sidebars lösen. Etwas komplizierter wird es mit dem Sprachumschalter, bzw. der logischen Konnektierung von gleichen Seiten als Sprachvarianten. Und noch komplizierter wenn man einen Shop betreiben möchte, z. B. mit WooCommerce.
Lassen wir es mal mit diesem Beispiel, es ist unschwer zu erkennen, dass es aufwändig ist und zudem einschlägige Kenntnisse in der WordPress Theme-Programmierung erforderlich sind. Es geht viel einfacher.

Multilang mit WordPress Multisite

Wie schon beschrieben, kann man auch mit nativen WordPress Bordmitteln eine mehrsprachige Website erstellen. Zunächst muss man WordPress in der Multisite Variante installieren. Das ist nicht schwierig, aber die wenigsten 1-Clic Installer dürften dies ermöglichen, also ist Handarbeit angesagt.
Einmal eingerichtet geht es schon mit den Eigenarten dieser Betriebsart los: es gibt einen Super-Admin. Der Super-Admin darf als einziger weitere Sub-Sites anlegen sowie Themes und Plugins installieren. Die "normalen Admins" sind jeweils für ihre zugewiesene Sub-Site zuständig, sie können aber nicht wie im normalen WordPress-Modus Themes oder Plugins installieren. Sie können lediglich welche aus der vom Super-Admin installierten Auswahl aktivieren oder deaktivieren. Wichtig zu wissen an dieser Stelle ist, dass nicht alle Plugins Mutlisite kompatibel sind.
Der Super-Admin erstellt z. B. 2 Sub-Sites, einmal "de", einmal "fr" und definiert 2 Teams die er den 2 Sub-Sites zuweist. Es können die gleichen User sein, die auf beiden Sub-Sites zugreifen können, oder getrennte. Genau diese mögliche Trennung ist ein Feature, das bestimmte Website-Betreiber nicht missen möchten: getrennte Teams für getrennte Sprachvarianten. Klar ist, dass ein solches Feature eher für größere Unternehmen interessant ist bzw. für solche mit streng geregelten Workflows.
Diese Trennung der Sub-Sites hat den Vorteil komplett eigene Websites erstellen zu können, aber birgt gleichzeitig die Gefahr, dass sich zwei Sub-Sites (Sprachvarianten) mit der Zeit auch optisch voneinander trennen - was wohl die wenigsten möchten.
Um gleiche Seiten der verschiedenen Sub-Sites logisch miteinander zu verbinden gibt es (mal wieder) Plugins, wie z. B. Multisite Language Switcher.

Multilang mit WPML

So, nun kommen wir zu dem eigentlichen Thema des Artikels: WPML (WPML = WordPress MultiLingual). Ich werde nicht alle Features des Plugins erklären, nur die Wesentlichen. Anders als bei dem Multisite Mode, kann man mit WPML auch im Nachhinein der Website Mehrsprachigkeit einhauchen, die Vorkehrungen müssen also nicht lange im Voraus geplant werden (strenggenommen kann man auch im Nachhinein eine normale Website in Multisite umwandeln bzw. in eine Sub-Site importieren, das ist aber recht kompliziert und fehleranfällig).
WPML besteht aus mehreren Komponenten, von denen man nicht zwingend alle benötigt. Die zentrale Einheit ist das WPML Multilingual CMS, in den meisten Fällen werden die Komponenten "WPML String Translation", "WPML Translation Management", "WPML Sticky Links" und "WPML CMS Nav" mit installiert.

WPML Grundeinstellungen

Einmal installiert definiert man die zusätzlichen Sprachen die angelegt werden sollen und kann verschiedene Punkte einstellen wie:

  • Festlegung der Standardsprache
  • Sollen Sprachvarianten als Unterverzeichnissse angezeigt werden ("/de", "/fr") oder als URL-GET-Parameter ("?lang=de", "?lang=fr")
    Sprachumschalter Optionen, z. B. Umgang mit Inhalten, die es nur in einer Sprache gibt, Umschalter als Dropdown-Feld bzw. mit Flaggen oder ausgeschriebene Sprache, ...
  • Einrichtung eienr automatischen Sprachweiterleitung anhand der eingestellten Browsersprache der Besucher

Seiten mit WPML für Übersetzung duplizieren

Ist man mit den Grundeinstellungen fertig, kann es mit dem Übersetzen losgehen: die einzelnen Seiten und Blogartikel lassen sich in der Übersichtsliste jeweils per Mausklick in die gewünschte Sprache duplizieren (mit oder ohne den Inhalt zu kopieren). Ein interessantes Feature dabei ist die Übersetzung alleine zu bearbeiten oder am Original zu binden. Im letzteren Fall wird man bei Ansicht der Übersetzung auf Änderungen im Original aufmerksam gemacht.

Sprachabhängige Menüs

Nicht nur die Seiten müssen übersetzt werden. Die Menüs sollen auch automatisch der ausgewählten Sprache zugeordnet werden. Das geht mit WPML ganz einfach. Entweder man nutzt die Synchronisationsfunktion (Menüpunkt "Menüs synchronisieren") oder man erstellt eine neue Navigation, selektiert die Sprache und definiert wessen Sprachalternative es ist.

Viele weitere Features

Ich gehe dabei nicht in die Tiefe, aber WPML hat Module für eine optimierte Lokalisierung von:

  • Gravity Forms (ein kostenpflichtiges Plugin zum Erstellen von Formularen)
  • Verschiedene Page Builder: Page Builder sind Plugins, die den visuellen Editor von WordPress ersetzen; sie ermöglichen die einfache Einrichtung von komplexen Layouts im Content Bereich. Zu den bekannten Page Buildern gehören u. a. das kostenlose SiteOrigin Page Builder oder das kostenpflichtige Visual Composer.
  • WooCommerce - die eShop Erweiterung für WordPress

Mit SaaS Web Managed WordPress WPML kostenfrei nutzen

Schon lange bieten wir kostenfrei die Nutzung von verschiedenen lizenzpflichtigen Plugins mit den WordPress Hosting Tarifen an. Neben WPML sind es auch Gravity Forms, SearchWP - eine verbesserte Suchfunktion - und die Pro Version des Newsletter Plugins.

Hier finden Sie die Managed WordPress Hosting Angebote.

WordCamp EU 2017

ABOUT WORDCAMP EUROPE

WordCamp Europe 2017, the fifth of its name, will be held in Paris, France from June 15th to 17th, 2017. WordCamp Europe is the place where, each year, the European WordPress community hosts our friends from all other the World, for three days of talks, networking, business, parties and above all, friendship. In previous years, WordCamp Europe traveled from Leiden to Sofia, then Sevilla, and finally Vienna, where the 2016 edition just ended, with attendees from 68 countries around the World.

On this page, you will find all relevant information for traveling to Paris, how to reach us, where to stay and we’ll try to answer any question you might have. In the meantime, make sure to follow us on social networks Twitter (@wceurope) and Facebook, and ask us anything that crossed your mind.

WordPress: Wechsel von HTTP zu HTTPS ganz einfach

Seit geraumer Zeit ist es quasi ein Standard, seine Website mit einem SSL-Zertifikat zu versehen und die Verbindungen zum Webserver entsprechend zu verschlüsseln. Damit sind nicht nur Online-Shops gemeint, sondern alle Websites und damit auch WordPress Websites.

Warum überhaupt https?

Es gibt mehrere Gründe dafür:

  • Google hat angekündigt Websites mit SSL in den Ergebnissen zu bevorzugen
  • Die meisten Browser kennzeichnen Websites ohne SSL als unsicher – ein Besucher kann dadurch verunsichert werden

Wenn man schon eine WordPress Website ohne https hat, sollte man überlegen, ein Upgrade durchzuführen – schließlich ist ein SSL-Zertifikat heute meist kostenlos (z. B. Let’s Encrypt). Es liegt allerdings am Provider, die Einrichtung eines Zertifikats zu ermöglichen.

Bei WordPress ist die Umstellung nicht schwierig, aber dennoch nicht gerade intuitiv. Im Bereich „Einstellungen“ > „Allgemein“ gibt es die Möglichkeit die WordPress URL (WordPress Installations-URL) und die Website-Adresse (Adresse wie sie im Browser aufgerufen wird) zu definieren. Ich gehe nicht näher darauf ein, warum es zwei URLs gibt, ich gehe davon aus, dass die Einstellung einfach stimmt und in beiden Zeilen das selbe steht, z. B. http://wwww.meine-website.tld.

Einfach https anstatt http in den WordPress-Einstellungen reicht nicht

Wer an der Stelle von http://wwww.meine-website.tld einfach https://wwww.meine-website.tld schreibt, wird nicht glücklich. Denn diese Änderung ersetzt tatsächlich nur die beiden Einträge in der Datenbank. Alle anderen Links, wie z. B. Links zu Medien werden nicht geändert. Also nicht machen!

Vielleicht hilft da ein Plugin?

Tatsächlich gibt es Plugins, die einem helfen, wie z. B. das kostenlose Plugin „Really Simple SSL„. Das Schöne an diesem Plugin (wie der Name es andeutet) ist die Einfachheit. Installiert und aktiviert prüft es ob das SSL-Zertifikat auch eingerichtet und, bietet an mit einem Klick, die Website auf HTTPS zu ändern. Ggf. in den Einstellungen des Plugins noch die Funktion einrichten, HTTP automatisch zu HTTPS weiterzuleiten und so hat man im Prinzip das Problem schon gelöst.

Vor- und Nachteil der Lösung mit dem Plugin

  • Vorteil: Really Simple SSL ist einfach und schnell eingerichtet (und kostet nichts). Als Nutzer braucht man eigentlich keine besonderen Kenntnisse.
  • Nachteil: es wird ein Plugin genutzt wo eigentlich keins benötigt wird.

HTTP zu HTTPS mit WP CLI

Die richtigere Methode eine WordPress Website auf HTTPS umzustellen besteht darin, alle Links in der Datenbank umzuschreiben. Damit serialisierte Datenbank-Inhalte nicht kaputt gehen, sollte man die Umschreibung nicht einfach auf einen SQL-Dump mit Suchen & Ersetzen durchführen. Dazu gibt es WP CLI: mit WP CLI lässt sich eni Suchen & Ersetzen direkt auf der Live-Datenbank ausführen.

Um WP CLI nutzen zu können, muss der Provider einen SSH Zugang zu der WordPress-Instanz anbieten. Einmal über SSH angemeldet und im Wurzelvereichnis, können Sie diesen Befehl ausführen:
wp search-replace --all-tables-with-prefix "http://www.meine-website.tld" "https://www.meine-website.tld"

Sollten Sie „root“ sein, dann muss der Aufruf mit „sudo -u <user>“ (user ist entweder www-data oder der Inhaber der Dateien in dem Vereichnis) ergänzt werden, das ergibt also:
sudo -u <user> wp search-replace --all-tables-with-prefix "http://www.meine-website.tld" "https://www.meine-website.tld"

In manchen Fällen muss zusätzlich diese Variante ausgeführt werden:
wp search-replace --all-tables "http://www.meine-website.tld" "https://www.meine-website.tld"
Diese Option ist für den Fall, dass Links in allen Tabellen zu ersetzen sind, auch solche, die eventuell nicht zu der Installation gehören.

Hier gibt es mehr Informationen zu den Optionen für den wp search-replace Aufruf:
https://developer.wordpress.org/cli/commands/search-replace/

Achtung: bevor Sie irgendwelche Links ersetzen, sollten Sie ein Backup Ihrer WordPress Website erstellen.

 

[Update]Steve: jetzt mit Bildvergleich – WordPress Management für Profis

Die Aufgabe: WordPress Updates

WordPress Core Updates verlaufen in aller Regel ohne Probleme. Bei Plugin- oder Theme-Updates sieht die Sache schon ganz anders aus. Die Ursachen können sehr unterschiedlich sein: Bugs in dem Plugin selbst, Kompatibilität zu anderen Plugins... Die möglichen Auswirkungen der Fehler sind auch höchst unterschiedlich, in manchen Fällen ist es die komplette Homepage, die nicht mehr angezeigt wird oder PHP-Fehlermeldungen, die mitten auf der Seite zu sehen sind. Oftmals sind es eher kleine Veränderungen, dennoch unerwünschte.

 

Screenshots nach einem Update vergleichen

Mit dem Vergleich "davor und danach" von automatischen Bildschirmfotos der Website, können auch kleine Fehler entdeckt werden. Das System sucht nämlich automatisiert nach Veränderungen und gibt die Anzahl gefundener Unterschiede (in %) an.

So lassen sich Fehler auch viel später erkennen (Steve behält die Historie der Updates und die entsprechenden Screenshots) und ermöglicht, wenn notwendig, das Einspielen des richtigen Backups - standardmäßig wird bei jedem Update-Vorgang, das kann ein einzelnes oder mehrere Updates direkt hintereinanderer, ein Backup erstellt.

Die Zukunft: Auto Backup Restore, Auto Plugin Tagging uvm

Als nächstes ist geplant, die SLA-Funktionalität für unsere WordPress-Kunden auszubauen:

  • Kunden können nach Updates eine Mail mit einem Link zu dem Screenshot-Vergleich erhalten, um selbst zu prüfen, dass alles in Ordnung ist
  • Kunden können angeben, dass die Prüfung in Ordnung war, oder Fehler beinhaltet; daraufhin werden Meldungen an Steve übergeben, um die Updates ggf. rückgängig zu machen und ggf. die Plugins (in der vorhandenen Version) als "broken" zu taggen.
  • Wenn das automatisierte Staging integriert sein wird, kann dieser Prozess auch darauf abgebildet werden: erst nach Freigabe vom Kunden wird das Update auf die Live-Instanz durchgeführt

Position in Google Ergebnisliste zu Managed WordPress Hosting – Große Unterschiede ob FR oder DE

Managed WordPress Hosting seit 6 Jahren

Als SaaS Web waren wir unter den ersten Anbieter von Managed WordPress Hosting in Deutschland: schon 2011 haben wir erkannt, dass WordPress ein großartiges CMS für Unternehmenswebsites ist und vor allem, dass Unternehmen sich nicht selbst um die Wartung der Software kümmern möchten (oder nicht können). So haben wir bereits damals für Kunden WordPress installiert (keine APS Pakete) und im Betrieb Core, Theme und Plugins aktualisiert. Dabei haben wir uns auch zu WordPress Spezialisten entwickelt und programmieren individuelle Websites (bunte Mischung aus Themes, Plugins und Widgets) am laufenden Band.

Google Search: in Frankreich auf Seite 2

Wir haben erst 2017 (Ende Februar) die französische Version der SaaS Web Homepage live gestellt und dabei den Großteil der angebotenen Produkte ins französischsprachige Portfolio übernommen, darunter natürlich WordPress.

Interessant ist, dass SaaS Web mit dem Suchbegriff "Hébergement WordPress managé", auf denglisch übersetzt "Managed WordPress Hosting" bereits auf Seite 2 (Platz 1) gefunden werden kann.

Google Search: in Deutschland auf Seite 10

Wie bereits erklärt, ist das Managed WordPress Hosting Angebot schon gut 6 Jahre im Web zu finden - in seiner aktuellen Form etwa seit 2,5 Jahren. Erstaunlich ist allerdings, dass unser WordPress Angebot bei Google erst auf Seite 8 Platz 10 erscheint, manchmal auch Seite 9 sogar Seite 10.

Das lässt sich bestimmt erklären: wahrscheinlich gibt es mehr Anbieter in Deutschland. Aber auch die Tatsache, dass in Deutschland die englischen Begriffe genutzt werden erklärt so manch andere Ergebnisse. Tatsächlich finden sich in den Google-Ergebnissen, obwohl die Abfrage auf google.de eingegeben wurde, zahlreiche englischsprachige Anbieter und Websites zum Thema WordPress, auch solche, die sicher nicht auf deutsche Kunden abzielen.

Suchmaschinenoptimierung ist das Zauberwort

Eigentlich sollte es Google-Optimierung heißen, schließlich gibt es faktisch keine anderen (relevanten) Suchmaschinen. Jedenfalls sind auch wir darauf angewiesen im Web gefunden zu werden, auch wenn unsere treue Kundschaft uns immer mehr Hosting-Projekte beschert und wir durch Empfehlungen neue Kunden gewinnen.

 

WordPress Workshop

Der WordPress-Workshop hat zum Ziel, die Einrichtung und Errichtung einer professionellen Homepage für Personen zugänglich zu machen, die keine IT-Laufbahn beschritten haben.

Neben der Schritt-für-Schritt-Anleitungen und Erklärungen der einzelnen Etappen, wird auch etwas technisches Wissen aufgebaut, um später die richtigen Denkweisen anzusetzen und ggf. neue Anforderungen selbständig umzusetzen oder Probleme selbständig zu lösen.

Textilbox: Nähprojekte für Anfänger – Einzeln oder als Abo

Es gibt sie in vielen Variationen: Rasierer in der Box, Weine in der Box… es gibt auch Textilbox! Nähen ist seit einiger Zeit wieder richtig IN und Textilbox trägt seinen Teil dazu bei. Interessierte können entweder eine einzelne Box (= ein Nähprojekt) kaufen oder ein Abo über 6 oder 12 Monate abschließen und erhalten dafür 2 oder 4 Boxen.

Textilbox

Textilbox ist schon seit gut zwei Jahren auf dem Markt und bedient die Märkte Frankreich, Spanien und Deutschland. Das e-Unternehmen fußt auf WordPress, genauer gesagt WooCommerce. Mit den steigenden Umsätzen und der wachsenden Bekanntheit wird der Bedarf an professioneller Unterstützung immer größer. So kommt es, dass Textilbox sich – nach dem sorgenfreien Start – zu SaaS Web wendet.

Violeta - Gründerin Textilbox„Das Erstellen neuer Boxen und die Bedienung meiner Kunden steht für mich im Vordergrund. Natürlich muss die Plattform sicher und immer erreichbar sein – ich bin froh einen Partner gefunden zu haben, der mir die Freiheit gibt, mich auf meine Tätigkeit zu konzentrieren.“ Violeta.

Hier geht es zu Textilbox: https://textilbox.de.

A day of REST 2017

A Day of REST is a one-day conference all about the WordPress REST API. Speakers include members of the team building the REST API, and those using it in production websites. Attendees will have a chance to learn how to use the REST API in their own projects, with insights into best practices, tools, coding, and how other people are using it. A Day of REST Boston will be accompanied by two days of workshops that will teach frontend technologies to WordPress developers.

A Day of REST is committed to creating a welcoming and inclusive event for everyone. We expect all of our staff, volunteers, attendees, sponsors, and speakers to adhere to our code of conduct.

WORKSHOPS

A Day of REST will be accompanied by two days of frontend workshops, hosted by our friends at Bocoup. These workshops will be tailored to WordPress developers who want to hone their front-end skills in preparation for building REST API-powered applications. Details of the workshops, along with tickets, will be available when ticket sales open.

WordPress Workshop am 12.05.2017

WordPress ist heute das Content Management System (CMS) für alle Zwecke und natürlich auch für Unternehmens-Websites. In diesem Workshop werden die grundsätzlichen Funktionen und Handgriffe vermittelt, die dazu helfen selbst auch professionell nutzbare Homepages zu erstellen.

Hier geht es zu der Informationsseite:

https://www.cyberforum.de/veranstaltungen/detail/news/die-eigene-firmenhomepage-mit-wordpress-12-may-2017/

 

Trotz „Kardinalfehler“ im WordPress-Update-Server waren die Websites bei SaaS Web sicher

Entgegen der Standardkonfiguration wird bei den von SaaS Web gemanagten WordPress-Instanzen das Auto-Update ausgeschaltet. Denn wir bei SaaS Web nehmen Management ernst, da darf nichts automatisch ohne unser Zutun passieren…

Diese Konfigurationszeile kann man in der wp-config.php Datei hinzufügen:
define( 'AUTOMATIC_UPDATER_DISABLED', true );

Hier der Original-Bericht über den Fehler, der inzwischen gefixt wurde:
https://www.wordfence.com/blog/2016/11/hacking-27-web-via-wordpress-auto-update/
Bzw. hier der Heise-Bericht:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Kardinalfehler-im-WordPress-Update-Server-27-Prozent-aller-Webseiten-sollen-gefaehrdet-gewesen-sein-3496780.html

SearchWP jetzt bei allen Managed WordPress Hosting Paketen inklusive

SearchWPDas renommierte Premium Plugin SearchWP ist nun bei allen Tarifen inklusive. Ganz ohne Aufwand lässt sich die Standard-Suche von WordPress erweitern und ermöglicht die Indexierung von Medien, Custom Post Types und auch PDF-Dokumenten. Eine zusätzliche komplementäre Erweiterung für WooCommerce erlaubt zusätzlich die Indexierung aller bekannten Produktinformationen.

SearchWP rundet das bereits vorhandene Angebot an kostenlos nutzbaren Premium Plugins ab: nun sind neben Gravity Forms für Formulare und WPML für multilinguale Webauftritte eine leistungsfähige Suchmaschine hinzugekommen.

Hier geht es zu den WordPress Hosting Angeboten.

SaaS Web hostet WordPress Meetup Karlsruhe #12

Am kommenden Donnerstag findet das WordPress Meetup Karlsruhe #12 statt und das SaaS Web Team freut sich als Gastgeber die Teilnehmer zu begrüßen.

Auf dem Programm stehen:

  • Leonardo mit dem Thema „How to make a decentralized WordPress website“
  • Jan mit dem Thema „AutoScaling WordPress with Docker & AWS“

Hier können sich Interessierte anmelden:
http://www.meetup.com/de-DE/WordPress-Meetup-Karlsruhe/events/233732658/

WordPress Meetup Karlsruhe #10

Das WordPress Meetup Karlsruhe ist das Treffen für WordPress-Nutzer, Entwickler und Designer, um sich in einem bequemen und ruhigen Ambiente auszutauschen und zu netzwerken. Wir legen Wert darauf, jede Veranstaltung zu einem Erlebnis werden zu lassen, an das sich die Teilnehmer auch gerne erinnern.

Weinblog Redesign Livegang

Endlich ist der französischsprachige Weinblog von François Potevin nach einigen Wochen harter Arbeit im neuen Look bzw. mit neuem „Unterbau“ live gegangen. Zu den Neuerungen zählen:

  • HTML5
  • Responsive Layout
  • Bildoptimierungen (Kompression)
  • Einheitliche Struktur der Artikel und Excerpts
  • Kontextuelle Angebote in der Sidebar (aktuell nur für Desktop- und Tablettansicht)

vinsdumonde

Die neue Lindenbaum Homepage ist live

Nach langer Entwicklungs- und Finetuningszeit ist die neue Lindenbaum-Homepage heute live gegangen. Das Design stammt vom Hochquadrat-Mitglied Miss Koepke und die Entwicklung ist natürlich von uns. Nicht nur das Theme der WordPress Website war zu entwickeln, sondern auch intelligente Backend Einstellmöglichkeiten, damit das Lindenbaum-Team auch künftig selbständig Änderungen durchführen kann.

screenshot-lindenbaum

WordCamp Nürnberg

Als allererstes gebietet es die Höflichkeit schon einmal herzlich Danke zu sagen, an all diejenigen, die schon als Sponsoren ihren Hut in den Ring geworfen haben. Sowohl beim WordCamp in Berlin als auch gestern Abend spontan – kaum das die Seite online war, fielen die Zusagen wie reife Früchte vom Baum. Wir sind überwältigt und hocherfreut!

Ein paar offene Positionen haben wir dennoch und freuen uns über jeden weiteren Sponsor, der uns hilft ein wirklich rundes WordCamp Nürnberg auf die Beine zu stellen.

Insbesondere läge es uns am Herzen einen Hauptsponsor für den Contributor Day am Montag 18.4. zu gewinnen. Näher an der aktiven Community geht wirklich nicht!

Alle Informationen zum Sponsoring haben wir in unserer kleinen Broschüre zusammengefasst. Eine Buchungsmöglichkeit findet sich auf unserer Sponsoringseite.

Eine Bitte an alle, für ein Sponsoring selbst nicht in Frage kommt: vielleicht kennt ihr ja jemanden, der in Frage käme und ihr nutzt den Weiterleitungsbutton eures Mail-Clients ;-).

Don’t speak german, but want to sponsor the event either? No problem. Our brochure is available in english as well.

Relaunch Ferien-Karlsruhe

Kurz bevor die neuen Angebote in der Geschäftsstelle buchbar sein sollen, geht die Website mit einem überarbeiteten Design (Miss Koepke) und neuen Funktionen live. Neuerungen sind u. a. :

  • eine kompaktere Startseite mit einem neuen Logo
  • ein Suchfilter auf der Startseite
  • eine übersichtlichere Ansicht der Angebotseinzelseiten
  • die Möglichkeit mehrere Angebote gleichzeitig zu buchen und dabei verschiedenen Kindern direkt zuzuweisen
  • und einiges mehr.. 

Ferien Karlsruhe