Nextcloud

Nextcloud ist eine Online Speicherverwaltungssoftware mit der Daten einerseits einfach und sicher von überall zugreifbar sind, und andererseits auch bequem mit anderen geteilt werden können. Ursprünglich hatte SaaS Web ownCloud als Anwendung im Programm, aber seit der (Mit)Gründer und CTO die gleichnamige Firma ownCloud verlassen und Nextcloud gegründet hat, hat SaaS Web auf Nextcloud gesetzt.

Managed Nextcloud Hosting mit SaaS Web

Anders als bei vielen Anbietern, bietet SaaS Web nicht nur Shared Hosting Nextcloud (sprich, eine große Nextcloud-Instanz für viele Kunden)
sondern Nextcloud wird dediziert auf einer virtuellen Maschine (VM) eingerichtet – mit einer eigenen Domain und mit einem eigenen SSL Zertifikat eingerichtet und wie es nun auch bequem möglich ist, mit eigenem Logo und Farbschema. Auf Wunsch lässt sich die Instanz auch in bestehende Infrastrukturen integrieren, beispielsweise mit LDAP/AD Anbindung und Single Sign On (SSO). Hier gibt es die Produktinformationen zu Managed Nextcloud Hosting.

Weboberfläche zur Verwaltung der Nutzer und Einstellungen

Die Weboberfläche ist die zentrale Anlaufstelle für die Einrichtung der Nextcloud-Instanz. Dort kann der Administrator die Nutzer anlegen und grundsätzliche Konfigurationen vornehmen wie z. B. die maximale Dateigröße für Uploads. Die Weboberfläche ist aber auch für Nutzer eine bequeme Art die Dateien zu verwalten (man kann auch Dateien vom Desktop in den Browser per Drag & Drop schieben – bei großen Dateien ist die Nutzung des Desktop-Clients jedoch zu bevorzugen) bzw. mit anderen zu teilen.

Desktop und mobile Clients

Natürlich wäre Nextcloud ohne die Clients nur halb so interessant. Mit dem Desktop Client (für Mac und Windows – auch für Linux) kostenfrei verfügbar wird auf dem Rechner ein Ordner erstellt, standardmäßig “nextcloud” direkt in dem Nutzerverzeichnis. Alle Daten die sich darin befinden werden automatisch mit dem Online Speicher synchronisiert. Mit der ebenfalls kostenfreien App lassen sich die Daten auf dem Smartphone abrufen. Mit der App kann man auch Dateien mit anderen teilen, ohne den Umweg über die Weboberfläche zu machen.

Serverseitige Verschlüsselung der Daten

Zwecks erhöhter Sicherheit können die Daten auch auf dem Server verschlüsselt werden. Dazu wird das Userpasswort genutzt, das Verfahren ist für den Nutzer transparent. Allerdings sollte man wissen, dass diese Form der Verschlüsselung nicht unbedingt die sicherste ist bzw. nicht so sicher ist wie eine clientseitige – diese lässt sich bei Nextcloud allerdings nicht realisieren ohne auf die Nutzung der Weboberfläche zu verzichten.