Helferlein für WordPress Websites mit vielen Seiten

Viele Websites haben tatsächlich nur wenige Seiten, da stellt sich die Frage erst gar nicht.

Aber was ist, wenn man eine Seite betreuen muss, die hunderte Seiten beinhaltet, teils verschachtelt, also auch mit Unterseiten? Da kommt an mit der normalen Seitenansicht von WordPress nicht mehr weit, bzw. es wird dann sehr unangenehm.

Zum Glück gibt es aber ein einfaches und kostenloses Plugin, das Abhilfe schafft: CMS Tree Page View.

Baumstrukturansicht mit CMS Tree Page View

Einmal installiert, ist die Standard-Einstellung, lediglich die Seiten als Baum zu strukturieren. Die Unterseiten sind zunächst zusammengeklappt und nehmen so keinen Platz ein. Mit CMS Tree Page View lassen sich hunderte WordPress Seiten auf einer Seite darstellen - je nachdem wie die hierarchische Struktur ist.

Stamdard Seitenansicht (arscurandi.de)
Seitenansicht mit CMS Tree Page View (arscurandi.de)

Drag & Drop, Kontextmenü

Die Seiten lassen sich per Drag und Drop verschieben. Die Reihenfolge wird automatisch verändert, sodass die neue Position auch in der Standard-Ansicht übernommen wird. Beim Mouse-Over über einen Eintrag werden Aktionen sichtbar wie Neue Seite vor oder danach hinzufügen, oder innerhalb, gleichbedeutend wie Unterseite erstellen.

Status Etiketten, Suchfunktion

Seitenstati wie Entwurf, Privat oder Passwortgeschützt werden mit farblichen Etiketten versehen. Außerdem hilft eine Suchfunktion, die gewünschte Seite schnell zu finden, sollte diese zum Beispiel als Unterseite eingeklappt nicht sofort sichtbar sein.

WPML kompatibel

Absolut erwähnenswert ist, dass das Plugin WPML (kostenpflichtiges WordPress Multilingual Plugin) kompatibel ist. Die Seitenbäume sind einfach nach Sprache getrennt.

Auch für andere Custom Post Types einrichtbar

Über den Bereich Einstellungen > CMS Tree Page View lassen sich auch andere Custom Post Types definieren die mit dem Plugin anders angezeigt werden können.

PlugIns als Einfallstor für WordPress Angriffe

WordPress LogoEine kürzlich erschienene Studie des Netzwerkbetreibers Akaimai bekräftigt den schlechten Ruf der WordPress PlugIns als Ziel für zahlreiche Angriffe. In dem einwöchigen Beobachtungszeitraum wurden 43.000 Angriffe auf WordPress Installationen registriert über den Weg durch verschiedene Plugins. Dabei sond 8 PlugIns besonders als Ziel begehrt: Tim Thumb (72%), MyFlash (16%), openEMR (7%) und die folgenden 4 mit jeweils 1% Bti Team Bti Tracker, Is-human, WordPress Cloudsafe365, Comment Rating und MyGallery. Die beliebteste Einbruchsmethode ist „Remote File Inclusion“ die sich mit 96% der Angriffsformen deutlich hervorhebt.
In der Studie sind noch einige interessante Statistiken zu finden.

Das Fazit ist allerdings sicher nicht, dass PlugIns nicht genutzt werden sollten, vielmehr sollten sie mit Bedacht integriert werden. Dazu helfen die Angaben im WordPress PlugIn Directory über die Entwickler, die letzten Updates und die Reviews. Auch sollten die Nutzer sich die Zeit nehmen, die PlugIns zeitnah zu updaten insbesondere bei Bekanntwerden von sicherheitsrelevanten Problemen.

WordPress: Auf der sicheren Seite mit SaaS Web

WordPress LogoEine im Juni erschienene Studie zur Sicherheit der meistgenutzten Content Management Systemen stellt fest, dass 80% der Einbrüche auf WordPress Systeme auf das Konto der PlugIns zu buchen ist, hauptsächlich aufgrund veralteter Versionen. Lediglich 20% sind auf das Core zurückzuführen. Aktuell berichtet Heise über großangelegte Phishingversuche auf WordPress Installationen.

SaaS Hosting mit SaaS Web: SaaS Web bietet den Rundum Service für das gehostete CMS: Monitoring, Backups und Updates/Upgrades. So braucht sich der Kunde keine Gedanken zu machen, ist aber dennoch gut bedient! Ein weiterer Vorteil für den Kunden liegt auf der Hand: mehr Zeit für das Wesentliche!