WebhostingDays.asia: Tier1 Research

Antonio Piraino konnte wieder glänzen und mit seiner üblichen selbstbewussten und gekonnten Rhetorik die Zuhörer im Schnelldurchlauf fesseln. Die Analyse „The transformative Asian Cloud – where are we headed?“ gab verständlich die Evolution von traditionellem zum Cloud Hosting wieder. Auch wurden anhand einiger Fallbeispiele die eine oder andere Empfehlung mit auf den Weg gegeben – Fokus auf Kerntätigkeit, Partnerschaften für horizontale (oder vertikale) Geschäfte…

Wenn ich später an die Präsentation rankomme, werde ich ein bisschen davon hier veröffentlichen, sofern erlaubt.

Software as a Service – es lohnt sich!

Immer mehr Firmen, besonders KMU, stellen fest, dass es doch aufwändiger ist als zunächst gedacht, eine schnell installierte PHP Anwendung (z. B. CMS für die eigene Homepage) up-to-date zu halten, bzw. bekannte Sicherheitslücken zeitnah zu fixen.

Typo3, Magento, WordPress, Joomla, … die populären PHP/MySQL-basierten Webapplikationen sind natürlich einfach zu „installlieren“ und auch ein unbedarfter Nutzer erfährt schnell sein erstes Erfolgserlebnis im Web. Dass im Anschluss das Einrichten von Plug-Ins, Extensions etc. teilweise stundenlange Einles- und Konfigurationsarbeit erfordert, erfreut dann die wenigsten… Oder wenn eine alte Sicherheitslücke ausgenutzt wird, um eine Homepage zu verunstalten, oder schlimmer, wichtige Daten zu entwenden, dann kostet es ggf. auch richtig Geld…

Zum Glück gibt es sog. Managed Hosting Anbieter, die einem diese Arbeit abnehmen, dafür sorgen, dass die Anwendung läuft und dass all diese lästigen Admin Aufgaben (Updates/Konfiguration) ohne Zutun des Kunden erledigt werden. Die Expertise eines Spezialisten sollte gerade für Online Anwendungen geschätzt werden – der Entwicklungsrythmus im Web ist so rasant, dass auch nur diese Spezialisten den Stand der Technik auf Dauer wahren können.

Der Preis einer Hosted Application bzw. für das Software as a Service Model ist zugegeben höher als der eines simplen Webspace Pakets – wenn man lediglich die Zahlen miteinander vergleicht. Vergleicht man allerdings die Gesamtleistung und die dadurch gewonnene Effizienz (Kunde kann sich auf sein Kerngeschäft konzentrieren) kommt man schnell zu einem eindeutigen Ergebnis: wer ein Business betreibt, kommt an Software as a Service nicht vorbei – denn Zeit ist Geld!